Wie man einen Diktator satt bekommt

ca. 400 Seiten, Hardcover, 24 Euro (DE), ISBN: 978-3-948923-28-0

Cover für Wie man einen Diktator satt bekommt

Was haben eigentlich Gewaltherrscher wie Saddam Hussein, Idi Amin und Fidel Castro gegessen? Witold Szabłowski hat sie aufgestöbert: die Köche der Diktatoren. Und er lässt sie erzählen. Doch Szabłowski stellt in seinem Buch auch kritische Fragen: Wie prägt Essen die Geschichte? Was sagen uns die Gerichte der Diktatoren über das Wesen der Macht? Und schließlich: Warum lassen wir im 21. Jahrhundert Menschen verhungern? Szabłowski stellt den Geschichten der Köche die Geschichten derer gegenüber, die unter den Diktatoren gelitten haben. Das Buch bietet einen Blick auf die Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts, im Vordergrund Topf und Pfanne, im Hintergrund die großen Dramen, Kriege und Genozide.

Mit den Köchen von Fidel Castro, Saddam Hussein, Idi Amin, Pol Pot und Enver Hoxha.

Erscheinungstermin: Oktober 2021

Leseprobe kommt noch!

Witold Szabłowski

Witold Szabłowski, geboren 1980, ist ein polnischer Journalist. Mit 24 Jahren arbeitete er als Koch in Kopenhagen und wurde mit 25 Jahren der jüngste Reporter bei einer der größten polnischen Tageszeitungen, wo er über internationale Themen schrieb. Für seine Reportagen wurde er u. a. mit dem Journalistenpreis des Europäischen Parlaments, dem Ryszard-Kapuscinski-Preis und dem englischen PEN-Preis ausgezeichnet, außerdem wurde er für den Nike-Preis nominiert, Polens renommiertesten Literatur-preis. Zuletzt auf Deutsch erschienen: »Tanzende Bären« (Ars Vivendi). Witold Szabłowski lebt in Warschau.

Übersetzt von Paulina Schulz-Gruner

Paulina Schulz-Gruner, geboren in Polen, lebt seit 1989 in Deutschland und studierte am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie hat u. a. Jerzy Pilch, Marek Krajewski, Magdalena Parys, Angela Bajorek und Michał Wójcik ins Deutsche übersetzt und mehrere eigene Bücher veröffentlicht. Heute lebt sie in Stralsund und Swinemünde auf Usedom.