Zwischen den Kiefern

304 Seiten, Hardcover, 20 Euro (DE), ISBN: 978-3-948923-26-6

Cover für Zwischen den Kiefern
hochaufgelöst:
RGB

Seit sie denken kann, lebt Mia mit ihrem Vater Kasimir im Wald. Im Verborgenen versorgen sie sich selbst und verüben Guerillaanschläge auf landwirtschaftliche Betriebe. In ihrer Welt gelten weder Recht noch Moral. Alles, was ist, basiert auf Naturgewalt, im Kleinen wie im Großen. Doch je älter Mia wird, desto mehr hinterfragt sie die Erziehung ihres Vaters. Sie führt einen unsichtbaren Kampf mit sich selbst und Kasimir. Als Sören auftaucht, der sich im Wald verirrt hat, wird alles anders. Mia nimmt ihn mit in ihr Versteck. Beide kommen sich näher, aber Sören, dessen Weltbild vor allem durch krude Internetforen geformt wurde, saugt Kasimirs Theorien auf wie ein Schwamm. Die Aktionen werden brutaler.

Markus Thielemann stellt in seinem Roman in Zeiten von Waldbränden, Schweinepest und Tönnies die großen Fragen nach dem Konflikt zwischen Mensch, Natur und Fortschritt neu. Und erzählt eine ungewöhnliche Geschichte, die vielleicht gar nicht so seltsam ist, wie es scheint.

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Markus Thielemann

Markus Thielemann, Jahrgang 1992, wuchs in Niedersachsen auf. In den Schul- und Semesterferien jobbte er in Fabriken und in der Landwirtschaft. Er studierte Geographie und Philosophie in Osnabrück und Literarisches Schreiben am Hildesheimer Literaturinstitut, lebt in Hannover.

Kommende Veranstaltungen

Lesung

Markus Thielemann liest „Zwischen den Kiefern“

19:00 Uhr

Pressestimmen

... eine faszinierende Aussteigergeschichte.
Katharina Manzke, Büchermagazin
Dieses Buch huldigt weder einer kitschigen Waldläufer-Romantik noch begnügt es sich mit simpler Kritik der spätkapitalistischen Entfremdung – nein, "Zwischen den Kiefern" ist ein moralphilosophischer Abenteuerroman, bei dem Moral wie Abenteuer zu ihrem Recht kommen.
Karsten Zimalla, Westzeit
Ein Roman über die ganz und gar nicht verlockende Wildnis unter der dünnen Haut unserer Zivilisation.
Ralf Julke, Leipziger Zeitung
... „Zwischen den Kiefern“ liest sich stellenweise wie ein Drehbuch – für einen äußerst spannenden Film, sollte er denn mal gedreht werden.
Sabine Lüers-Grulke, Die Harke
Während sich heutzutage immer noch überraschend wenige Romane mit dem Klimawandel und der Umwelt beschäftigen, beleuchtet der Autor diese Themen aus einem besonderen Blickwinkel.
Natascha Holstein, Goethe.de